Ende einer langen Ära
Am 15.02.2025 fand eine besondere Veranstaltung für die Kameradinnen und Kameraden des THW Ortsverband Bad Doberan statt. Der ehemalige Ortsbeauftragte, Hans Joachim Bull, wurde nach 14 Jahren im Amt verabschiedet und hat den Schlüssel feierlich an seinen Nachfolger Gerd Wagner übergeben.
Hans J. Bull war nicht nur 14 Jahre Ortsbeauftragter, er ist sogar seit 31 Jahren beim Technischen Hilfswerk Mitglied. Dabei gibt es das THW in Bad Doberan erst seit 1992. Zusammen mit Peter Mohnke hat Hans J. Bull die Gründungssteine des THW gelegt. „Wir haben damals mit 6 Mann und ein paar Fahrzeugen ohne Beladung angefangen“ erinnert sich Peter Mohnke noch heute, der damals der erste Ortsbeauftragte war. Früher hätte er sich das nicht vorstellen können, was heute aus dem Ortsverband geworden ist. Das THW Bad Doberan zählt heute 60 aktive Helferinnen und Helfer sowie 3 Fachgruppen. Peter Mohnke erwähnte in seiner Rede wie stolz ihn die Truppe mit der Entwicklung gemacht hat.
Die Zeit vor seinem Amt und die als Ortsbeauftragter wird Hans J. Bull nicht vergessen. Einsätze wie das Elbehochwasser 2002 als Fahrer vom Zettelmeyer Radlader oder ein 2-wöchiger Hochwassereinsatz 2006 im Ostseebad Graal-Müritz haben Freundschaften geschlossen, die wichtig für den Ortsverband waren. Hier kam man sich mit anderen THW-Ortsverbänden so wie der Feuerwehr Ostseebad Graal-Müritz näher. Auch bei der Verabschiedung am 15.02.2025 waren 2 enge Freunde der Freiwilligen Feuerwehr Graal-Müritz vor Ort. Hans J. Bull hat sich für die Zusammenarbeit mit den Feuerwehren im Landkreis Rostock stark eingesetzt. Dafür wurde Hans J. Bull von dem Kreisbrandmeister Mayk Tessin die Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes Mecklenburg-Vorpommern in Silber verliehen. Doch das sollte nicht alles gewesen sein. Für sein tatkräftiges Engagement beim THW als Ortsbeauftragter erhielt er das Ehrenabzeichen der Präsidentin (THW). Das ist die höchste Auszeichnung, die man beim THW verliehen bekommen kann.
Gerd Wagner ist dankbar dafür, dass ihn die Kameradinnen und Kameraden als neuen „Chef“ vertrauen und hofft, die Arbeit mindestens so gut zu machen wie seine beiden Vorgänger.